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Bei der Entwicklung der Trabrennbahn Karlshorst setzen wir auf Dialog

Pressemitteilung vom 16.03.2021:

Bündnis 90/Die Grünen begrüßen das Interesse der privaten Eigentümer:innen das Gelände zu entwickeln und ihre Verständigung auf ein städtebauliches Konzept.

Die rege Diskussion des vorgestellten städtebaulichen Konzepts und die zahlreichen Kommentare während der Präsentation des Konzepts auf mein.berlin.de zeigen, dass der Erhalt der Trabrennbahn den Karlshorster:innen wichtig ist. Sie belegen die Akzeptanz des Beteiligungsformats und die Sachkenntnis der Kommentator:innen.

Die Kommentare helfen den privaten Eigentümer:innen der Trabrennbahn Karlshorst ihr städtebauliches Konzept weiter zu entwickeln und erkannte Konflikte zu moderieren, bevor Bauanträge eingereicht oder auch Bebauungsplanverfahren durchlaufen werden.

Bündnis 90/Die Grünen werden sich bei der Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts vor allem für den Erhalt des wertvollen Baumbestands am Nordeingang und der Biotope auf dem Gelände einsetzen. Die Gestaltung der angedachten Bebauung und verkehrlichen Erschließung muss sich am Tierwohl orientieren und den tierfreundlichen Freizeitpferdesport in den Fokus rücken. Eine weitere Nutzung der Trabrennbahn für Pferderennen und das Training für sogenannte Rennpferde lehnen wir ab. Eine Änderung des Flächennutzungsplans, die u. a. zu weiterer Flächenversiegelung führen würde, sehen wir kritisch.

„Die privaten Eigentümer:innen der Trabrennbahn Karlshorst haben den Mut bewiesen, ein kontroverses städtebauliches Konzept freiwillig mit den Karlshorster:innen zu diskutieren,“ meint email hidden; JavaScript is required, Sprecher der Verordneten der Gruppe Bündnis 90/Die Grünen für die Themen ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz, und ergänzt: „Eine Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts zusammen mit den Karlshorster:innen halte ich für eine unabdingbare Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung des Geländes. Wir setzen daher auf den Dialog zwischen den verschiedenen Interessengruppen und ihren politischen Vertreter:innen.“

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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