23.11.2018 Frau sei dank

Mit nur neun Feiertagen waren die Berliner gegenüber Einwohnern anderer Bundesländer benachteiligt. Nun sollen sie einen zehnten Tag dazu bekommen.

Seit Monaten ist die Stelle offen, sie verspricht wenig Arbeit und großes Ansehen. Doch noch immer ist nicht ganz sicher, wann und wie sie besetzt wird. Der Bewerber muss über historische, möglichst auch gesellschaftliche Bedeutung verfügen, und 3,7 Millionen Berliner sollen sich mit ihm identifizieren können. So ungefähr lautet die Ausschreibung für den neu geschaffenen Berliner Feiertag. …

„Normalerweise hat man einen Anlass und macht daraus einen Feiertag“, sagt Antje Kapek, Fraktionsvorsitzende der Grünen. In Berlin sei es umgekehrt: Man will einen Feiertag, hat aber keinen Anlass. Kapek macht aus ihrer Skepsis keinen Hehl. Ein Feiertag, findet sie, sollte mehr sein als ein Tag, an dem die Menschen vor allem feiern, dass sie frei haben.

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Süddeutsche Zeitung, 23.11.2018, Autor: Max Ferstl

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