2.12.2018 Trockland-Baupläne am Checkpoint Charlie auf der Kippe

Verbindungen des Investors Trockland zu heiklen Partnern werden Thema im Senat. Offenbar geht man auf Abstand.

Die Chancen des Investors Trockland auf Verwirklichung seiner umstrittenen Baupläne am Checkpoint Charlie schwinden offenbar. Wie am Sonntag aus Senatskreisen zu erfahren war, will der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) bei der Senatssitzung am kommenden Dienstag das Thema ansprechen und Entwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) beauftragen, einen gangbaren Weg aus der neuen Situation zu finden, die durch Informationen über das hinter Trockland stehende Firmengeflecht entstanden ist. …

Wie berichtet, war Trockland angesichts von Partnern aus der Familie des früheren turkmenischen Despoten Saparmurad Niyasov und eines verschachtelten Firmen-Konstrukts mit Beteiligungen und Gesellschaftern, die bis nach Zypern, Luxemburg und Moskau reichen, ins Zwielicht geraten. Der Tagesspiegel hatte zuerst von diesen Verbindungen berichtet.

Diese Verbindungen werden nun offenbar auch im Senat als problematisch empfunden. Bereits kurz nach deren Bekanntwerden wurde der Ruf nach gründlicher Prüfung und Alternativen lauter. „Wir werden weder für Hinterzimmer-Deals noch für ein Verramschen des Checkpoint Charlie den Arm heben“, hatte etwa die Fraktionschefin der Grünen, Antje Kapek, angekündigt.

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Der Tagesspiegel, 2.12.2018, Autor: Andreas Conrad

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