2.1.2019 Christian Gaebler übt Kritik an Investorenfeindlichkeit

Senatskanzleichef Gaebler (SPD) rügt „Teile der Koalition“ für ihren Umgang mit der Privatwirtschaft. Das kommt nicht gut an.

Das neue Jahr ist erst ein paar Stunden alt, als der Chef der Berliner Senatskanzlei, Christian Gaebler (SPD), ein Neujahrsinterview im Inforadio des RBB dazu nutzt, investorenfeindliche Tendenzen in Teilen der rot-rot-grünen Landesregierung zu kritisieren. Bei den Regierungspartnern Linke und Grüne löst die Koalitionsschelte am Dienstag Verwunderung und Verärgerung aus. …

Ähnlich (wie die Linke) äußert sich die Fraktionschefin der Grünen, Antje Kapek. Es sei richtig, dass Berlin mehr „Miteinander brauche“, um die Stadt fit für die Zukunft zu machen. Aber: „Wir müssen Spekulation und ‚Monopoly‘-Spiele in Berlin bekämpfen und gleichzeitig mit den gemeinwohlorientierten Privaten kooperieren“, fährt sie fort. „Mehr Miteinander“ beginne aber immer beim eigenen Handeln. „Wer also Kritik an den eigenen Reihen hat, sollte diese im Sinne des Miteinanders zunächst einmal intern ansprechen“, sagt Kapek.

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Berliner Morgenpost, 2.1.2019, Autorin: Isabell Jürgens

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