10.05.2019: Bündnisgrüne versuchen PVC-Verzicht in Lichtenberg

Gestrandete Wale mit Bergen an Verpackungen im Leib – solche Fernsehbilder bringen zum Nachdenken, auch über den eigenen Plastik-Verbrauch. Die Lichtenberger Bündnisgrünen versuchen gerade, ihren Europa-Wahlkampf so zu führen, dass möglichst wenig Plastikmüll dabei anfällt.

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„Deutschland exportiert große Teile seines Plastikmülls nach Südostasien, wo er nicht immer fachgerecht entsorgt oder recycelt wird“, sagt Philipp Ahrens, Lichtenberger Kreisvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Der Verband hat sich im Vorfeld des EU-Urnengangs am 26. Mai etwas vorgenommen. Lichtenbergs Grüne gehen der Frage nach, ob man einen Wahlkampf auch führen kann, ohne Plastikmüll zu produzieren.

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Philipp Ahrens: „Wahlplakate, Kugelschreiber, Einkaufschips, Gummibären – überall findet sich Plastik, das sehr schnell im Müll landet. Wir haben bei unseren Wahlkämpfen schon immer auf ökologische Aspekte geachtet. Unsere Plakate können im Altpapier entsorgt werden, unsere Kugelschreiber haben einen Schaft aus Pappe, unsere Einkaufschips sind aus Holz, die Gummibären vegan.“ Nun verteilen die Grünen zudem Windräder aus Holz und Papier statt mit Helium gefüllte Kunststoffluftballons und setzten auf Lastenräder statt Autos.

Im aktuellen Europawahlkampf gehen sie noch ein Stück weiter, wie die Co-Kreisvorsitzende Andrea Nakoinz berichtet: „Wir schauen uns genau an, wo wir in der Vergangenheit Plastik benutzt haben und versuchen, eine Alternative dafür zu finden. Das kann bedeuten, dass wir ein anderes Material benutzen, aber auch, dass wir auf etwas verzichten.“ Welchen Herausforderungen sie begegnen, welche Lösungen sie finden und welche nicht, darüber berichten die Bündnisgrünen begleitend in den sozialen Medien, auf Instagram, Facebook, Twitter und auf ihrer Homepage www.gruene-lichtenberg.de.

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Berliner Woche, 10.05.2019, Autorin: Berit Müller

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Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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