Senat spendiert Trinkbrunnen für Lichtenberg – Grüne suchen sinnvolle Standorte

Pressemitteilung vom 25.08.2018

Der Berliner Senat und die Wasserbetriebe (BWB) haben für die Jahre 2018 und 2019 ein Programm zum Bau von insgesamt 100 Trinkbrunnen beschlossen. Trinkbrunnen sorgen dafür, dass jeder Mensch unkompliziert Zugang zu kostenlosem Trinkwasser hat. Gerade in heißen Sommern wird klar, wie wichtig dieses Angebot für viele Menschen ist. Und auch für die Umwelt sind Trinkbrunnen gut, weil sie den Verbrauch von Plastikflaschen reduzieren können. Die Lichtenberger Grünen sammeln nun Vorschläge für mögliche Standorte im Bezirk.

„Damit die Trinkbrunnen auch genutzt werden, ist der passende Standort entscheidend. Wir denken, dass die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger am besten wissen, wo Trinkbrunnen gebraucht werden und sinnvoll sind“, sagt Henriette van der Wall, Mitglied im Kreisvorstand der Bündnisgrünen. Für das Jahr 2018 wurden seitens der Wasserbetriebe bereits vier Standorte in Lichtenberg vorgeschlagen, die das Bezirksamt gegenwärtig prüft. Diese befinden sich alle südlich der Landsberger Allee. Die Standorte sind am Anton-Saefkow-Platz, am Tierpark/Eingang zum Schloss Friedrichsfelde, an der Max-Taut-Aula in der Schlichtallee/Fischerstraße sowie am Skaterplatz zwischen Nöldnerstraße und Archibaldweg. Für das Jahr 2019 können noch Standorte vorgeschlagen werden. Und hier setzen die Grünen auf die Lichtenberger Bevölkerung.

In einem kürzlich in die Bezirksverordnetenversammlung eingebrachten Antrag (DS/0818/VIII) fordern die Grünen Verordneten das Bezirksamt auf, die Bürgerinnen und Bürger bei der Standortsuche für das Jahr 2019 zu beteiligen. Parallel dazu rufen die Grünen dazu auf, gewünschte Standorte direkt an sie zu melden. Gesammelt werden diese auf einer Karte auf der Internetseite der Partei. Zu finden ist diese unter www.gruene-lichtenberg.de/trinkbrunnen

„Wir sind gespannt auf die Rückmeldungen und würden uns freuen, wenn viele Standorte nördlich der Landsberger Allee dabei sind, damit auch Menschen in Hohenschönhausen kostenlosen Zugang zu Trinkwasser im öffentlichen Raum bekommen“, erklärt Philipp Ahrens, Kreisvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Lichtenberg.

Alle interessierten Bürger*innen können ihre Vorschläge per Mail an email hidden; JavaScript is required senden. Je mehr Vorschläge kommen, umso qualifizierter kann die Auswahl erfolgen. Dafür gibt es Kriterien seitens der Berliner Wasserbetriebe: Der Standort muss generell gut frequentiert und einsehbar sein sowie eine gute Aufenthaltsqualität, z.B. durch Bänke, aufweisen. Er kann nicht unter Bäumen liegen, da durch herabfallendes Laub eine Verstopfungsgefahr besteht. Und selbstverständlich muss ein bestimmter Kostenrahmen eingehalten werden, um alle vorgesehenen 100 Trinkbrunnen für Gesamtberlin errichten zu können. Die Wasserbetriebe prüfen demzufolge auch, ob in einem maximalen Abstand von fünfzehn Metern Trink- und Abwasserleitungen vorhanden sind.

Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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