Raus aus der Kohle – auch am Kraftwerk Klingenberg

Bündnis 90/Die Grünen Lichtenberg fordern Entlastung für Lichtenbergs
Umwelt

Anlässlich der am Sonntag stattfinden Bootsdemo „Coal and Boat“ fordern
Bündnis 90/Die Grünen Lichtenberg das unverzügliche Abschalten des
Braunkohlekraftwerkes Klingenberg. Das Heizkraftwerk, das nach wie vor
mit Braunkohle aus der Lausitz betrieben wird belastet nicht nur das
Klima sondern auch die Umwelt mit Feinstaub und Quecksilber.

Aber Klingenberg steht auch für die verfehlte Klimaschutzpolitik des
Berliner Senates. Entgegen erster Verabredungen zwischen Vattenfall und
dem Berliner Senat endet die Energiegewinnung aus umweltschädlicher
Braunkohle nicht 2016 sondern 2020. Diese Entscheidung Vattenfalls nahm
der Senat widerspruchslos hin. Vier weitere Jahre wird die Lichtenberger
Luft deswegen mit giftigen Gasen und Stäuben belastet werden.

Der Lichtenberger Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt die
Forderungen aus dem Landeswahlprogramm der Berliner Grünen und weiterer
zivilgesellschaftlicher Bündnisse wie Kohleausstieg Berlin, die
Energiegewinnung aus Braunkohle im Heizkraftwerk Klingenberg
unverzüglich einzustellen. Damit würde auch die Spree entlastet, die
unter steigenden Sulfat- und Eisenoxidwerten zu leiden hat. Besonders
die steigende Sulfatbelastung gefährdet auch das Berliner Trinkwasser.
Philipp Ahrens, Kreisvorsitzender der Lichtenberger Grünen, erklärt
hierzu: „Wir lassen uns von Vattenfall nicht länger verkohlen. Auch am
Standort Klingenberg gibt es Alternativen: Es muss jetzt auf eine
umweltfreundlichere Energiegewinnung umgestiegen werden. Weil wir
Vattenfall an ihre Zusage erinnern wollen, beteiligen wir uns an der vom
Bündnis Kohleausstieg Berlin organisierten Bootstour gegen Kohle am
10.07.“

Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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