16.11.2017 Pilotprojekt Regenwassermanagement Ruschegraben

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht sich bei dem Senat und den Berliner Wasserbetrieben (Berliner Regenwasseragentur) darum zu bewerben, ein urbanes Projekt zum Regenwassermanagement zur Reinigung des Ruschegrabens aufzusetzen.

 

Begründung:

Der Ruschegraben führt einen großen Teil des im Bezirk anfallenden Regenwassers ungefiltert in den Rummelsburger See ab. Im Jahre 2014 wurde in einem vom Bezirksamt beauftragten Gutachten vorgeschlagen, nur ca. 45 % des anfallenden Abflusses (Trockenwetterabfluss) auf einem Grundstück an der Georg-Löwenstein-Straße zu reinigen. Dieser würde nur einen zu vernachlässigbaren Teil der Sedimentfracht erfassen. Es muss also zusätzlich nach alternativen Lösungen gesucht werden.
In Jahre 2016 wurde für die Bewerbung zu dem Wettbewerb „Zukunft Stadt“ ein 10-seitiges Konzept erarbeitet, das ein Projekt zur Reinigung des Ruschegrabens entwarf. Dieses Konzept könnte als Grundlage für das geforderte Projekt dienen.
In der Koalitionsvereinbarung des Senats wurde unter dem Titel „Klimafolgenanpassung und Regenwasserbewirtschaftung“ folgendes vereinbart:
„Alle Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung werden entsprechend der örtlichen Gegebenheiten geprüft. …Außerdem wird ein Pilotprojekt für ein bestehendes Quartier mit Beteiligung der Betroffenen und Experten einer urbanen Regenwasserbewirtschaftung aufgelegt.“

Stand der Umsetzung: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7263

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

Verwandte Artikel