Lichtenberger Grüne wollen mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung

Die grüne Fraktion Lichtenberg bringt in die kommende Bezirksverordnetenversammlung am 16. März zwei Anträge ein, die mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in Lichtenberg fordern.

Werden Bäume im Bezirk gefällt, so soll das Bezirksamt vorher vor Ort darauf hinweisen, fordern die Bündnisgrünen. Dies könnte zum Beispiel durch einen laminierten Standard-Aushang an den betroffenen Bäumen geschehen, der auf die Internetseite verweist, auf der der Grund der Fällung sowie die geplanten Ersatzmaßnahmen transparent zu finden sind. „Immer wieder wenden sich Menschen an uns und klagen, dass in ihrer Nachbarschaft Bäume gefällt wurden. Meist ist der Grund nicht ersichtlich und so erscheint die Fällung willkürlich. Würde zuvor transparent über den Grund und die Ersatzmaßnahme vor Ort informiert, so würden sich die allermeisten Fragen von alleine erledigen und die Akzeptanz der Fällungen erhöhen“, ist sich Camilla Schuler, die Fraktionsvorsitzende, sicher.

Hier finden Sie den Antrag: Transparente Informationen zu Baumfällungen für Bürger*innen und BVV

 

Außerdem wünschen sich die Grünen, dass das Lichtenberger Mobilitätskonzept weiter fortgeschrieben wird, denn für einige Kieze fehlen noch definierte Maßnahmen zur Verbesserung des Angebots umweltfreundlicher Verkehrsmittel und deren Infrastruktur. „In mindestens zwei jährlichen Veranstaltungen sollen sich die Bürgerinnen und Bürger an der Weiterentwicklung des Konzeptes beteiligen können, schlägt Robert Pohle, stadtentwicklungspolitischer Sprecher, vor.

Hier finden Sie den Antrag: Mehr Bürger*innenbeteiligung bei der Umsetzung und Fortschreibung des Lichtenberger Mobilitätskonzepts

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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