Inklusion fängt im Kopf und mit dem Willen dazu an

Inklusion bedeutet Wertschätzung und Anerkennung von Vielfalt, jeder Mensch hat das Recht akzeptiert und respektiert zu werden – egal wie sie/er ist. Toleranz und Miteinander müssen unser Leben bestimmen, Ausgrenzung darf nicht sein.

Lichtenberg präsentierte die erste Inklusionswoche – hervorragend – ein herzliches Dankeschön an alle, die an der Planung und Organisation beteiligt waren! Spannend war wirklich zu sehen, wie viele Menschen sich in unserem Bezirk schon mit der Inklusion beschäftigen und diese leben und dass, obwohl der Senat die Tür zur Inklusion bisher sehr verschlossen hält. Und genau hier müssen das Bezirksamt und die BVV jetzt ansetzen. Unabhängig von Vorgaben und Gesetzen aus dem Senat müssen wir uns zur Inklusion bekennen. Wir haben die Verpflichtung, die Tür, die wir mit dieser Inklusionswoche vorsichtig geöffnet haben, nicht wieder zufallen zu lassen.

Auch dem Senat gegenüber müssen wir Forderungen aufstellen, immer und immer wieder, und uns von Absagen nicht beirren lassen. Eltern müssen unter-stützt und nicht ausgeschlossen werden. Bei der Neubesetzung von Lehrpersonal sollten wir uns verpflichten, dass hier eine zusätzliche inklusive Ausbildung zu Grunde liegt. Barrierefrei sollte selbstverständlich sein und nicht auf Grund von Kosten zur Seite gestellt oder hinaus gezögert werden.
Ja, ich weiß, der Weg ist steinig und unbequem, aber mit der Inklusionswoche haben wir begonnen und nun müssen wir gemeinsam das Signal geben, das Inklusion in Lichtenberg gewollt ist und wir gemeinsam der Inklusion ein Gesicht geben, diese mit Inhalten füllen und endlich umsetzen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen April!


Ihre
Camilla Schuler
Mitglied im Ausschuss Schule und Sport

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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