Grüne fordern mehr nachhaltige Mobilität in Lichtenberg

Die grüne Fraktion Lichtenberg bringt in die kommende Bezirksverordnetenversammlung am 16. Februar zwei Anträge ein, die mehr nachhaltige Mobilität in Lichtenberg fordern.

Geht es nach den Grünen, so benutzt das Bezirksamt in Zukunft Elektrofahrzeuge. Diese sollen bei Neuanschaffungen oder Austausch im Fuhrpark angeschafft werden. Für Camilla Schuler, Fraktionsvorsitzende, liegen die Vorteile auf der Hand: „Elektrofahrzeuge sind lokal emissionsfrei, geräuschärmer als herkömmliche Fahrzeuge und der CO2-Ausstoß wird verringert. Das Bezirksamt Lichtenberg sollte mit der Nutzung von Elektrofahrzeugen mit gutem Beispiel vorangehen. Unsere früheren Anträge in diese Richtung wurden bisher mit Verweis auf Verwaltungsvorschriften abgelehnt. Andere Berliner Bezirke zeigen jedoch, dass dies kein Hinderungsgrund sein muss und gehen mit gutem Beispiel voran, beispielsweise der Bezirk Spandau.“

Hier finden Sie den vollständigen Antrag: Elektrofahrzeuge für den Fuhrpark des Bezirksamtes

 

Außerdem wollen die Grünen für einen besseren Anschluss des Jobcenters in der Gotlindestraße an den öffentlichen Personennahverkehr sorgen. Die nächste Haltestelle ist momentan ca. 500 Meter entfernt, eine Veränderung des Streckenverlaufs der Buslinie 240 könnte dies ermöglichen. Robert Pohle, Sprecher für ökologische Stadtentwicklung, erklärt: „Circa 10.000 Menschen nutzen das Jobcenter pro Monat. Da Bus, S- und U-Bahn schlecht zu erreichen sind, nutzen viele das Auto. Dadurch sind Parkplätze dort tagsüber knapp, die Nutzung von Bus und Bahn wäre zudem umweltfreundlicher.“

Hier finden Sie den vollständigen Antrag: Bessere Anbindung des Jobcenters an das ÖPNV-Netz

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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