16.11.2017 Geschulte Beratung für queere Menschen und deren Angehörige

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht eine Zusatzausbildung vor allem für die Mitarbeiter*innen des Sozialpsychiatrischen Dienstes, des Jugendamtes (RSD) und der Jobcenter zu finanzieren, um das Beratungs- und Betreuungsangebot des Dienstes um eine kompetente psychologische und soziale Beratung für Menschen und Angehörige der „Queeren Community“ für Lichtenberg zu erweitern. Ein starker Focus in dieser Zusatzausbildung soll auch den Umgang mit Transgender-Personen und deren Familien sowie dem erhöhten Suizidrisiko von queeren Jugendlichen beinhalten.

 

Begründung:

Nicht-Heterosexuelle Jugendliche leiden massiv unter Anfeindungen und Vorurteilen aufgrund von Homo-, Trans- und Bifeindlichkeit. Solche finden auch im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Dies führt soweit, dass die Suizidrate bei queeren Jugendlichen bis zu 7 mal so hoch ist wie bei anderen Jugendlichen. Auf diese speziellen Herausforderungen von jungen Menschen sollten die Mitarbeiter*innen gesondert vorbereitet und geschult werden.

 

Stand der Umsetzung: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7247

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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