Die Lichtenberger Bündnisgrünen probieren, einen Wahlkampf ohne Plastikmüll zu führen

Plastikmüll ist ein riesiges Problem für unseren Planeten. Es verschmutzt unwiederbringlich unsere Meere, Flüsse und unsere Erde. Deutschland exportiert große Teile seines Plastikmülls nach Südostasien, wo er nicht immer fachgerecht entsorgt oder recycelt wird. Deshalb haben die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Lichtenberg sich für den Wahlkampf zur Europawahl am 26. Mai etwas Besonderes vorgenommen. Sie gehen der Frage nach, ob man einen Wahlkampf auch führen kann, ohne Plastikmüll zu produzieren.

In einem normalen Wahlkampf fallen Unmengen an Plastikmüll an. Wahlplakate, Kugelschreiber, Einkaufschips oder Gummibären – überall findet sich Plastik, das sehr schnell im Müll landet. „Wir haben bei unseren Wahlkämpfen schon immer auf ökologische Aspekte geachtet. Unsere Plakate können im Altpapier entsorgt werden, unsere Kugelschreiber haben einen Schaft aus Pappe, unsere Einkaufschips sind aus Holz und die Gummibären vegan und bio“, sagt der Kreisvorsitzende Philipp Ahrens. Die Lichtenberger Bündnisgrünen verteilen zudem Windräder aus Holz und Papier statt mit Helium gefüllte Luftballons und nutzen überwiegend Lastenräder statt Autos. Doch dieses mal gehen sie noch ein Stück weiter, wie die Kreisvorsitzende Andrea Nakoinz berichtet: „Wir schauen uns genau an, wo wir in der Vergangenheit Plastik benutzt haben und versuchen dieses mal eine Alternative dafür zu finden. Das kann bedeuten, dass wir einfach ein anderes Material benutzen, aber auch, dass wir auf etwas verzichten.

Welchen Herausforderungen sie begegnen, welche Lösungen sie finden und woran sie scheitern, berichtet sie auf Instagram, Facebook und Twitter.

Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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