21.09.2017 Besserer Schutz vor Spritzwasser für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen entlang der Schlichtallee

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht sich an die verantwortlichen Träger öffentlicher Belange zu wenden, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen, den Schutz für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen vor Spritzwasser entlang der Schlichtallee zu verbessern.

Geeignete Maßnahmen können u. a. sein:

ein visueller Appell zu gegenseitiger Rücksichtnahme
eine bedingte Geschwindigkeitsbeschränkung (bei Nässe)
ein Ausbau der Kapazitäten der Straßenentwässerung
eine höhere Reinigungsfrequenz der Abläufe.

 

Begründung:

Nach Starkniederschlägen steht regelmäßig die Fahrbahn unter der Eisenbahnüberführung (EBÜ) Schlichtallee der Frankfurter Bahn unter Wasser. Pfützen bilden sich entlang der Schlichtallee vor allem auf der westlichen Seite der Fahrbahn. Die Radspur wird durch sie stellenweise vollständig durch Wasser bedeckt.

Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sind dann von Spritzwasser bedroht, weil einige Kraftfahrer*innen mit zu hoher Geschwindigkeit durch das stehende Wasser fahren. Der mit dem Wasser verspritzte Schmutz lagert sich sichtbar auf den Gehbahnen unter der EBÜ der Frankfurter Bahn und an einzelnen weiteren Stellen ab.

Da einzelne Kraftfahrer*innen sich rücksichtslos verhalten, sind weitere Maßnahmen zum Schutz der Fußgänger*innen und Radfahrer*innen vor Spritzwasser notwendig.

Der für 2025 geplante grundhafte Neubau der Schlichtallee von der nördlichen Bahnbrücke bis zur Hauptstraße löst das Problem nur zum Teil und kommt zahlreiche Starkniederschläge zu spät.

Stand der Umsetzung: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7177

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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