Anträge auf Wohngeldverlängerung können frühzeitig gestellt werden

6.867 Anträge auf Wohngeld wurden in Lichtenberg im vergangenen Jahr gestellt. Aktuell beträgt die durchschnittliche Bearbeitungszeit dieser Anträge 20 Wochen. Um trotz dieser langen Bearbeitungszeit möglichst übergangslos Wohngeld beziehen zu können, können Anträge auf Wohngeldverlängerung, sogenannte Weiterleistungsanträge, auch schon frühzeitig vor dem Auslaufen des aktuellen Bewilligungszeitraumes gestellt werden. Dies erklärte das Bezirksamt Lichtenberg auf Anfrage von Camilla Schuler, Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen. Das Bezirksamt will auf diese Informationen in Zukunft auch auf der Internetseite hinweisen.

Anlass der Anfrage war die Klage einer Bürgerin, welche Probleme bei der finanziellen Überbrückung der Zeiträume zwischen Ende des bewilligten Zeitraumes und dem Folgejahr hatte. Um die Probleme zu umgehen, hatte sie vor einigen Jahren frühzeitig einen Antrag auf Verlängerung gestellt, dieser war zurückgewiesen worden. Nun wusste sie nicht mehr weiter. Die Praxis der Zurückweisung wird seit Anfang 2016 nicht mehr durchgeführt, informierte das Bezirksamt.

„Es ist erfreulich, dass frühzeitig gestellte Anträge in Lichtenberg nicht mehr zurückgewiesen werden“, so Camilla Schuler. „Trotzdem: Lichtenberg muss Anträge auf Wohngeld und Wohnberechtigungsscheine endlich schneller bearbeiten. Bearbeitungszeiträume von 20 Wochen und mehr sind nicht akzeptabel!“

Hier findet sich die vollständige Anfrage sowie ihre Beantwortung:

http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/ka020.asp?KALFDNR=1908

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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