9.9.2018 Kleingärten finden fast alle gut

Diskussion zur Zukunft der Parzellen in Prenzlauer Berg / Runder Tisch soll Anlagen schützen

Um die Ecke im Biergarten der Kleingartenanlage Bornholm I und II in Prenzlauer Berg wird an diesem Samstag beim politischen Frühschoppen das große Thema Zukunft der Kleingärten debattiert. In der Diskussion geht es immer wieder um Arne Piepgras. Jener Investor, der durch die Querelen um das Kreuzberger Dragonerareal und das Weddinger Stadtbad bekannt geworden ist. Der Immobilienentwickler hatte im April in einem Brief an Bausenatorin Katrin Lompscher (LINKE) vorgeschlagen, alle Kleingärten in Berlin zu räumen und nach Brandenburg umzusiedeln, damit die freigewordenen Flächen mit Wohnungen bebaut werden können. Die Empörungswellen unter den Kleingärtnern schlugen – verständlicherweise – hoch. …

Besonders nachdrücklich formulierte Grünen-Fraktionsvorsitzende Antje Kapek ihren Standpunkt. »Für den einfachen Wohnungsbau möchte ich keine Kleingartenanlage aufgeben. Das werde ich Senatorin Lompscher mit auf den Weg geben. Ich werde mich vehement dagegen einsetzen, dass Kleingärten platt gemacht werden«, sagte sie. Auch Carola Bluhm (LINKE), Ülker Radziwill (SPD), Sebastian Czaja (FDP) und Stephan Lenz (CDU) vertraten die Auffassung, dass Kleingärten eine wichtige Funktion für die Stadt erfüllen und erhalten werden sollten.

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Neues Deutschland, 9.9.2018, Autor: Tim Zülch

Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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