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6.9.2018 „Den Kohleausstieg endlich angehen“

Die Dekarbonisierung der Berliner Fernwärme ist ein ambitioniertes Vorhaben, Kohleenergie soll durch Erneuerbare ersetzt werden.

Beim Mieterstrom ist Berlin Vorreiter, sagt der Grünen-Abgeordnete Stefan Taschner, während das Verfahren um die Stromnetz-Konzession stockt. Das könnte sich bald ändern.

Welche Bedeutung hat das Stromnetz für die Gestaltung der Energiewende?

Das Stromnetz ist eine wichtige Stellschraube, die ich generell lieber in öffentlicher Hand sehen würde. Gerade in einer dezentral organisieren Stadt mit vielen Klein- und Kleinst-Erzeugungsanlagen. Für die Energiewende wäre es wichtig, dass ein Netzbetreiber nicht nur Dienst nach Vorschrift macht, sondern auch eine Schippe drauflegt und proaktiv auch Prosumer-Lösungen voranbringt.

Zeigt das verabschiedete Berliner Energiewendegesetz schon Wirkung?

Das Rahmengesetz ist sehr umfangreich. Das Herzstück ist das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm. Das Novum dabei: Zum ersten Mal wird ein Konzept von der letzten Legislaturperiode fortgesetzt. Diese schlechte Tradition durchbrechen wir nun endlich. Die Senatsverwaltung arbeitet an einem Umsetzungsplan, den wir in den nächsten Wochen erwarten. Klimaanpassungsmaßnahmen um den Hitzewellen zu trotzen, machen allerdings einen wichtigen Teil des Konzepts aus.

Das ganze Interview finden Sie hier.

energierzukunft. Das Portal für Erneuerbare Energien und die bürgernahe Energiewende, 7.9.2018. Das Gespräch führte Niels H. Petersen

Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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