4.8.2018 Checkpoint Charlie: Grüne kritisieren Verfahren zur Bebauung

Die beiden freien Flächen am Checkpoint Charlie sollen bebaut werden – aber an dem Verfahren wird nun erhebliche Kritik laut.

Die beiden freien Flächen am Checkpoint Charlie östlich und westlich der Friedrichstraße sollen bebaut werden – aber an dem Verfahren wird nun erhebliche Kritik laut. Die kommt insbesondere aus der Koalition selbst, von den Grünen, und zielt auf Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) und Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD).

„Ich fühle mich verschaukelt“, sagte Daniel Wesener, parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen im Abgeordnetenhaus, der Berliner Morgenpost. Offenbar seien weitreichende Absprachen mit dem Investor getroffen worden, davon erfahre das Parlament aber nur aus den Zeitungen. Zudem wirft Wesener der Landesregierung vor, schlecht verhandelt zu haben. So werde das öffentliche Interesse an diesem besonderen historischen Ort nicht gewahrt. …

„Offensichtlich wurden Weichen gestellt, die einen privaten Investor und seine Interessen bevorzugen, aber aus unserer Sicht nicht die Belange der Stadt“, sagte auch Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek im RBB. Lompscher hatte zwar weitere Verhandlungen mit dem Bauherren angekündigt, das geht Grünen und CDU aber nicht weit genug. …

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Berliner Morgenpost, 4.8.2018, Autor: Andreas Abel

Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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