30.8.2018 Standortkonzentration der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin-Oberschöneweide unterstützen

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Hochschulleitung, dem Senat und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick die Hochschule für Technik und Wirtschaft in ihrem Bestreben, den Standort Karlshorst perspektivisch aufzugeben, zu unterstützen.

Begründung:

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft strebt an, „im Hochschulinvestitionsprogramm des Landes Berücksichtigung zu finden. Ziel ist es, den Flächenbedarf der Hochschule endlich decken zu können und in diesem Zusammenhang sinnvollerweise die Standortkonzentration der Hochschule in Berlin-Oberschöneweide abzuschließen.“[1]

Das Grundstück und die Aufbauten in der Treskowallee 8 könnten nach der Aufgabe des Campus Karlshorst der Hochschule für Technik und Wirtschaft auf längere Frist genutzt werden, um bspw. prognostizierte Bedarfe an sozialer Infrastruktur (Kita, Schule, Jugendfreizeiteinrichtung, Arztpraxen, Sportflächen, …) zu decken.

Dass prognostizierte Bedarfe an sozialer Infrastruktur derzeit nicht gedeckt werden, zeigen u. a. der aktuelle Entwurf der Schulentwicklungsplanung, die Abstimmungsprozesse um das soziale Infrastrukturkonzept und die Diskussion über die Nutzung des Grundstücks in der Rheinpfalzallee 83.

Es liegt folglich im allgemeinen Interesse der Lichtenberger*innen, das Bestreben der Hochschule für Technik und Wirtschaft, den Standort Karlshorst perspektivisch aufzugeben, zu unterstützen.

[1] Prof. Dr. Klaus Semlinger: HTW Berlin. Hochschulentwicklungsplan 2020, Berlin 2016, S. 39

Stand der Umsetzung: https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7688

Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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