3.7.2018 30 Jahre Mauerfall. „Diese Geschichte verpflichtet uns alle“

Im November 2019 jähren sich 30 Jahre Mauerfall. Berlin sollte das zum Anlass nehmen, eine Stiftung für politisch Verfolgte zu gründen, fordert nun eine Initiative.

Warum nicht mal die üblichen Rituale des Gedenkens durchbrechen, dachten sich Renate Künast und Hannah Neumann. In den letzten Monaten arbeiteten die beiden Grünen-Politikerinnen an einer Idee, die sie nun an die Berliner Landespolitik herantragen wollen. Im November 2019 jährt sich der Fall der Mauer zum 30. Mal, im Senat werden erste Vorüberlegungen für das Jubiläum angestellt. Doch wie kann die Stadt mit einem solchen Anlass angemessen umgehen?

Die Idee: Die Stiftung vergibt Stipendien an Menschenrechtsverteidiger aus Ländern, in denen es um diese Rechte nicht gut bestellt ist. … Gerade Berlin wäre für eine solche Stiftung geeignet, finden Künast und Neumann. Im November 2019 werde man sich freudig daran erinnern können, dass vor 30 Jahren die Mauer gefallen sei, eben weil es Menschen gegeben habe, die sogar ihr eigenes Leben eingesetzt hätten, um diese zu überwinden, schreiben sie in ihrem Aufruf: „Wir meinen, diese Geschichte verpflichtet uns alle, die wir heute in der wiedervereinten Stadt Berlin leben.“

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Tagesspiegel, 3.7.2018, Autorin: Cordula Eubel

Kreisverband Lichtenberg von Bündnis 90/Die Grünen

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