02.12.2016 Nachfragen Grünfläche Ruschestraße: Tier- und Umweltschutzaspekte

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

1. Aus welchen Gründen wurde der Bewuchs der Fläche und Bäume vom Grünflächenamt gerodet und gefällt, wenn die HOWOGE für die Errichtung des Parkplatzes verantwortlich ist?

2. Wie kommt das Bezirksamt zu der Information, dass auf der Fläche keine Schützenswerten Bäume vorhanden sind/waren (KA/0003/VIII Antwort 4), wenn Beobachtungen und Nachmessungen an den Baumstümpfen eindeutig auf das Gegenteil hindeuten (vgl. 1-4)?

2.1 Wurde dies in geeigneter Weise vor der Fällung kontrolliert?

2.2 Wer ist der*die Auftraggeber*in der Rodung des Wildwuchses und der ausgeführten Baumfällungen?

3. Aus welchen Gründen wurde vor der Rodung nicht geprüft, ob und wenn ja welche und wie viele Tiere, beispielsweise Fledermäuse, auf der betreffenden Fläche leben (KA/0003/VIII Antwort 5)?

3.1 Was könnte eine entsprechende Untersuchung, nachdem die Fläche gerodet wurde, noch für Ergebnisse bringen?

3.2 Ist dieses Vorgehen (erst roden/fällen/etc. und anschließend auf Brut-, Wohn- und Zufluchtstätten für Tiere zu untersuchen) die übliche Vorgehensweise des Bezirksamtes? Wenn ja, warum?

4. Hat das Bezirksamt in die Entscheidung, auf der Grünfläche einen Parkplatz zu errichten, die Informationen aus dem Berliner Umweltatlas und der Klimaanalysekarte 2015 einbezogen, nach der die Fläche eine wichtige Abkühlungsfunktion für die Umgebung besitzt (vgl. Abbildungen 1 und 2) und damit wichtig für ein gutes Stadtklima ist?

Antwort: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/ka020.asp?KALFDNR=1822

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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