24.01.2013 Fahrradspur Schlichtallee umgestalten und Lücke schließen

Drucksache DS/0583/VII

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht die von der Hauptstraße auf der Ostseite der Schlichtallee entlang führende Fahrradspur wie folgt zu verbessern:
1. Beseitigung der Gefahrenstelle für Radfahrer_innen an der Einbiegung von der Hauptstraße in die Schlichtallee durch Vergrößerung des Abbiegewinkels – siehe Fotos 1 und 2;
2. Schließung der Lücke auf der Höhe der Max-Taut-Schule zwischen den beiden auf der Ostseite der Schlichtallee vorhandenen Fahrradspuren – siehe Fotos 3 bis 6.

Begründung für 1.:
Die beiden Fahrradspuren an der Hauptstraße/Ecke Schlichtallee sind in einem Winkel von weniger als 90° zueinander gebaut. Ein solcher Winkel stellt an sich schon eine Gefahrenstelle dar und ist mit einem normalen Fahrrad nicht fahrbar, sondern erfordert sportlichen Ehrgeiz, akrobatisches Geschick und jugendlichen Wagemut. Den Radfahrer_innen, die nicht zu dem besagten Personenkreis gehören, wozu sich vermutlich die Mehrheit zählen dürfte, bleibt nur übrig abzusteigen und wenige Meter weiter wieder aufzusteigen, um gefahrlos um die Kurve zu kommen.

Das ist unzumutbar und bedeutet eine Ungleichstellung zu anderen Verkehrsteilnehmer_innen. So sind keine Beispiele bekannt, wonach Autofahrer_innen beim Abbiegen aus dem Auto aussteigen und es schieben müssen.

Begründung für 2.:
Auf der Ostseite der Schlichtallee wurden zwei Radspuren angelegt: Eine gehweggebundene Fahrradspur beginnt an der Hauptstraße, überquert die Saganer Straße, macht nach der Bahnunterführung vor der Max-Taut-Schule einen Schwenk nach rechts, siehe Fotos 3 und 4 und endet abrupt kurz vor der Max-Taut-Schule, siehe Foto 5. Radfahrer_innen müssen dann versuchen, um die dort querenden Bordsteinkanten irgendwie herum zu fahren, was nicht ganz einfach ist. Das Hinauffahren auf die Bordsteinkanten erfordert gewisse Übung, die keine zwingende Voraussetzung ist mit dem Fahrrad zu fahren, also nicht jedermanns Sache ist.

Das ist umso unverständlicher als wenige Meter weiter auf der Ostseite der Fahrbahn eine Fahrradspur markiert wurde, siehe Foto 6, an die bei gerader Verlängerung der vorhandenen gehweggebundenen Radspur angeschlossen werden kann.

Stand der Umsetzung: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=5245

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

Verwandte Artikel