19.09.2013 Fahrradfahren auf der Robert-Siewert-Straße ermöglichen

Drucksache DS/0887/VII

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht in der Robert-Siewert-Straße das Fahrradfahren zwischen dem Gregoroviusweg und der Neuwieder Straße auf der Fahrbahn zu ermöglichen, indem auf diesem Straßenabschnitt die gehweggebundenen Radwege beiderseits der Fahrbahn zum halbseitigen Parken frei- bzw. vorgegeben werden.

Begründung:
Der Antrag gründet auf folgenden Fakten:
1. Die beiderseits der Fahrbahn in der Robert-Siewert-Straße befindlichen gehweggebundenen Radwege wurden vor Jahrzehnten jeweils in Fahrtrichtung rechts von der Fahrbahn und links von den Baumreihen angelegt. Sie sind seit Jahren in einem so schlechten baulichen Zustand, dass sie für das Fahrradfahren nicht geeignet sind. Außerdem sind sie auf Grund ihrer geringen Breite nicht benutzungspflichtig.
Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass im Zuge von kleineren abschnittsweisen Baumaßnahmen immer wieder mal ein Stück der Radwege von wenigen Metern Länge mit für gehweggebundene Radwege typischem rotem Kleinpflaster versehen wurde. Das ist für alle Seiten irritierend, zumal Autofahrer_innen den schlechten Zustand der Radwege nicht erkennen können und deren Benutzung durch die Radfahrer_innen erwarten.
2. Die Bordsteinkanten haben eine geringe Höhe.
3. Die Robert-Siewert-Straße gehört zur Tempo-30-Zone, die das Fahrradfahren auf der Fahrbahn impliziert.
4. Auf der relativ schmalen Fahrbahn parken entsprechend StVO beidseits abschnittsweise PKW’s. Der Linienbus wird dadurch teilweise recht stark behindert, was dem gewollten Vorrang des ÖPNV zuwiderläuft. Das halbseitige Parken von PKW’s auf beiden Fahrbahnseiten könnte die Situation für Bus, Autos und Fahrräder spürbar entspannen.

Stand der Umsetzung: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=5549

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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