19.01.2017 Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende zwischen Schreiberhauerstraße/Hauffstraße und Pfarrstraße

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Sicherheit für Radfahrende erhöht wird, die aus Richtung Norden (Schulze-Boysen-Straße, Wiesenweg, Buchberger Straße) kommend geradeaus weiter in die Pfarrstraße (Einbahnstraße für Autos) fahren möchten. Denkbar wären folgende Lösungsvarianten:

1. Veränderung der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit in der Hauffstraße von gegenwärtig 50 kmh auf 30 kmh zwischen der Ostkurve der Hauffstraße und der Pfarrstraße

2. Installation des Verkehrszeichens „Radfahrer kreuzen von rechts und links“,  Zeichen 1000-32 kurz vor Einmündung der Pfarrstraße in die Hauffstraße

3. Installation des Verkehrszeichens „Vorrang des Gegenverkehrs“, Verkehrs-zeichen 208  ein zweites Mal vor der Einmündung der Pfarrstraße in die Hauffstraße

4. eine Kombination mehrerer Varianten

 

Begründung:
Radfahrende, die aus Richtung Norden kommend nach Unterquerung der beiden Bahnbrücken weiter geradeaus in die Einbahnstraße Pfarrstraße fahren möchten, was ausdrücklich zugelassen ist, sind sehr gefährdet, weil

1. in der Hauffstraße Tempo 50 gilt und es für die aus Richtung Marktstraße kommenden Fahrzeuge keinen Hinweis auf die knifflige und schlecht überschaubare Situation von der Einmündung der Pfarrstraße bis zur Buchberger Straße gibt,

2. das Zeichen „Vorrang des Gegenverkehrs“, Verkehrszeichen 208  , erst hinter der Einmündung der Pfarrstraße installiert ist und damit von den Verkehrsteilnehmenden in der Schreiberhauer Straße erst sehr spät wahrgenommen werden kann, sie sich demzufolge nur schlecht auf die schlecht überschaubare Situation einstellen können,

3. sie über die Möglichkeit, dass Radfahrende in die Einbahnstraße Pfarrstraße aus Richtung Norden kommend würden hineinfahren würden, nur bei guter Ortskenntnis informiert sein dürften.

Da sich der rot-rot-grüne Senat auf die Fahne geschrieben hat, die seit Jahren geforderte Verbesserung der Bedingungen für den Fahrradverkehr konsequenter als bislang umzusetzen, wäre das ein sehr konkreter Anlass, an dieser Stelle etwas dafür zu tun.

Stand der Umsetzung: Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=6861

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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