18.06.2015 Kontaminierter Erdaushub im Tierpark 4.Teil

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

  1. Ist die Erstellung des Untersuchungskonzeptes, welches die Gefahren der Altdeponie für das angrenzende Wasserschutzgebiet prüfen soll, wie vorgesehen [1] am 17.06.2015 vergeben worden? Wenn ja, an wen und wie hoch sind die dafür anfallenden Kosten? Wenn nein, warum nicht?
  2. Existieren im Tierpark Grundwassermessstellen? Wenn ja, welche Werte wurden an Messstellen auf der Deponie im nicht-öffentlichen Bereich gemessen und wie bewertet das Bezirksamt diese Werte in Bezug auf das 50 Meter entfernte Wasserschutzgebiet?
  3. Welche „technischen Voraussetzungen“ sind gemeint [2], mit denen der Einbau des „Suvaja-Haufwerks“ in zukünftige Felslandschaften oder Bodenmodellierungen vorgenommen werden könnte? Wie würden diese „technischen Voraussetzungen“ gewährleisten, dass von dem u.a. mit Blei, Kupfer, Quecksilber und Zink [3] kontaminierte Erdhaufen zukünftig keine Gefahr für Grundwasser, Tiere, Menschen und Pflanzen ausgeht?
  4. Ist der Bezirk in die Umbauplanungen des Tierparks eingebunden?
  5. Kann der Tierpark nach Auffassung des Bezirksamtes Boden von dem „Suvaja-Haufwerk“ und/oder der Alt-Deponie für die in der Ziel- und Entwicklungsplanungen vorgesehenen Geländemodellierungen (roten Nummer 1628C dem Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses) verwenden?

[1] siehe KA/0567/VII Kontaminierter Erdaushub im Tierpark 3.Teil, Antwort auf Frage 6

[2] siehe ebd., Antwort auf Frage 2

[3] vgl. DS 17/13 189 Berliner Abgeordnetenhaus

Antwort: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/ka020.asp?KALFDNR=1615

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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