17.03.2016 Barrierefreie Durchwegung zwischen den Häusern Weißenseer Weg 88 und 89

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht zu prüfen, inwieweit die Durchwegung zwischen den Häusern Weißenseer Weg 88 und 89 barrierefrei gestaltet werden kann.

Bei positiver Prüfung möge die barrierefreie Ertüchtigung zusammen mit dem Eigentümer der Fläche umgesetzt werden.

Begründung:
Das Gebiet zwischen Otto-Marquardt-Straße, Hohenschönhauser Straße, Weißenseer Weg und Landsberger Allee weist eine hohe Einwohner_innendichte auf (2014: 310 Einwohner_innen/ha). Die Durchwegung wird u. a. genutzt, um die Tramhaltestellen am Knoten Hohenschönhauser Straße/Weißenseer Weg, die KiTa „Entdeckerland“, die JFE „Judith Auer“ oder den Fennpfuhl fußläufig zu erreichen.

Derzeit wirkt die Treppenanlage wie eine Schikane, da für ihre Notwendigkeit kein plausibler Grund erkennbar ist. Der Steigungswinkel dürfte mehr als 6 Prozent betragen. Für Rollstuhlfahrer_innen und Rollator-Nutzende stellt die Treppenanlage eine nahezu unüberwindbare Hürde dar, die zu Umwegen führt. Nach DIN 18024-1 sind neu zu bauende Rampen im öffentlichen Bereich mit einem Steigungswinkel von maximal 6 Prozent auszuführen. Beiderseitig sind Handläufe mit einem Durchmesser von 3 bis 4,5 cm und in einer Höhe von 85 cm anzubringen. Zudem sind Radabweiser beiderseits 10 cm hoch bei den Rampen und dem Podest anzubringen.

Stand der Umsetzung: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=6584

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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