15.06.2017 Runder Tisch Ilsestraße

Die Bezirksverordnetenversammlung wolle beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht dem sich konstituierenden Runden Tisch „Ilsestraße“ (zum B-Plan 11-125) einen Bebauungsplanentwurf vorzulegen, der die grünen Innenhöfe durch klare Baugrenzen vor Bebauung schützt.

Weiterhin wird das Bezirksamt ersucht, für den Fall eines eingehenden Bauantrages von der Veränderungssperre Gebrauch zu machen.

 

Begründung:

Der Aufstellungsbeschluss zum entsprechenden B-Plan verfolgte das Ziel, die Innenhöfe vor Bebauung zu schützen. Das Bezirksamt hatte bereits am 16. August 2016 auf Vorschlag des damaligen Bezirksstadtrates für Stadtentwicklung entschieden, das Verdichtungsvorhaben der HOWOGE für die Innenhöfe der Ilsestraße 18-78 nicht zu befürworten und umgehend einen Bebauungsplan aufzustellen (siehe Pressemitteilung BA vom 11.10.2016). Die Wohnqualität in der Ilsestraße sollte erhalten bleiben, einschließlich der vorhandenen Grünflächen und Spielplätze. Die meisten der auf der Bürgerversammlung am 31.5.2017 vorgestellten Entwürfe widersprechen dem Anliegen, die Innenhöfe vor der Bebauung zu schützen. Es sind u. a. Häuserzeilen oder Punkthäuser vorgesehen. Der einzige Entwurf, der keine unmittelbare Bebauung der Höfe vorsieht, wäre die Blockrandbebauung. Ausgerechnet dieser Entwurf, so wurde auf der Bürgerversammlung erklärt, soll nicht weiter verfolgt werden. Der Beschluss sichert somit laut Aufstellungsbeschluss die Art und das Maß der baulichen Nutzung.

Begründung der Dringlichkeit:

Der Runde Tisch befindet sich in der Konstituierungsphase. Es ist daher schnell zu klären, welches Ziel verfolgt werden soll.

Stand der Umsetzung: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7085

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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