13.12.2012 Lichtenberger Kultur als Marke entstehen lassen

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, für den Rahmen der Veröffentlichungen (Flyer, Plakate, Programme etc.) der Galerien des Bezirksamtes, des Kulturhauses etc. ein einheitliches corporate design zu entwickeln und künftig anzuwenden, welches geeignet ist, einerseits der jeweils unterschiedlichen Identität und dem unterschiedlichen öffentlichen Auftritt der einzelnen Einrichtungen Raum zu geben und andererseits die gemeinsame Zugehörigkeit zum Träger, dem Bezirksamt Lichtenberg, für Jede_n auf den ersten Blick erkennbar zu machen.

Im Prozess der Entwicklung und Implementierung sollen die Akteur_innen einbezogen werden. Als zweiter Schritt wird angeregt, dieses Corporate Design für andere Kulturschaffenden zu öffnen.

 

Begründung:

Zur Veröffentlichung der Angebote, Programme etc. der Galerien etc. werden zurzeit jeweils unterschiedliche, einrichtungsspezifische Veröffentlichungen vorgenommen. Sie sind geeignet, das Angebot der jeweils einzelnen Einrichtungen oder des spezifischen Zwecks zu transportieren, sind in ihrem Design jedoch jeweils so unterschiedlich, dass nicht deutlich wird, das sie in gemeinsamer öffentlicher Trägerschaft durch unser Bezirksamt sind. Nicht selten ist lediglich durch das kleine Impressum deutlich, dass es sich um ein Angebot unseres Bezirks handelt.

Die Einrichtungen und Angebote in den Einrichtungen sind jedoch qualitativ hochwertig und wären somit gut geeignet, das Ansehen und die Identifikation der Lichtenbergerinnen und Lichtenberger mit ihrem Bezirks insgesamt zu stärken – wenn denn in den Veröffentlichungen auf den ersten Blick erkennbar wäre, dass es sich um Einrichtungen und Angebote unseres gemeinsamen Bezirks Lichtenberg handeln würde.

Stand der Umsetzung: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=5199

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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