13.09.2016 Lichtverschmutzung durch das Jobcenter Lichtenberg

Lichter im Treppenhaus des Jobcenters in Lichtenberg leuchten oft die ganze Nacht über und erhellen damit die gesamte Nachbarschaft. Anwohnerinnen und Anwohner der Umgebung fühlen sich durch die verursachte Lichtverschmutzung erheblich belästigt und beeinträchtigt.

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

1.Aus welchen Gründen wird das Treppenhaus des Jobcenters in Lichtenberg oft auch nächtelang taghell erleuchtet?
2.Wie hoch waren im Jahr 2015 die Beleuchtungskosten des Jobcenters Lichtenberg und wer hat diese Kosten getragen?
3.Ist aus Sicht des Bezirksamtes diese Art der Beleuchtung des Jobcenters eine sinnvolle Investition und ein positives Beispiel für den schonenden Umgang mit Ressourcen? Falls ja, aus welchen Gründen? Falls nein, welche Maßnahmen beabsichtigt das Bezirksamt, um öffentliche Einrichtungen wie beispielsweise das Jobcenter für einen schonenderen Umgang mit Ressourcen zu gewinnen und um Nachbarschaften dieser Einrichtungen vor unnötiger Lichtverschmutzung zu schützen?
4.Handelt es sich bei dieser Lichtverschmutzung aus Sicht des Bezirksamtes um eine Immission, welche als eine schädliche Umwelteinwirkung im Sinne des § 3 Bundes-Immissionsschutzgesetz einzustufen ist, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet ist, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeizuführen? Falls ja, welche Maßnahmen können aus Sicht des Bezirksamtes die betroffenen Nachbarinnen und Nachbarn ergreifen, um sich vor den mit dieser Beleuchtung verbundenen erheblichen Nachteilen und Belästigungen zu schützen? Falls nein, warum nicht?

Antwort: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/ka020.asp?KALFDNR=1800

Ein Beitrag der BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Berlin Lichtenberg

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